Künstlerin Stefanie Pappe-Stellbrink

Biographie
Zum Shop

Stefanie Pappe-Stellbrink hat zwei Leidenschaften: Das Malen und das Fliegen. Die Motive für ihre Bilder findet sie bei Auslandsreisen – oft in Amerika.

Eine New Yorker Straßenschlucht, die Golden Gate Bridge in L.A. oder auch eine bunte Tanksäule irgendwo in der amerikanischen Provinz – Stefanie Pappe-Stellbrink findet ihre Motive häufig in den USA – und sie verarbeitet sie auf eine Art und Weise, die ebenfalls in den Staaten erfunden wurde: im Pop Art- oder Street Art-Stil. Ihre mittel- bis großformatigen Bilder, die sie als limitierte Drucke verkauft, bestechen durch eine immer wieder abgewandelte Mix-Media-Technik und durch knallbunte Farben, die anregende Akzente setzen.

Nächtelang an einem Bild arbeiten

Das kreative Schaffen gab sie nie auf, ist zurzeit sogar besonders produktiv. „Wenn es mich gepackt hat, dann kann ich auch schon mal nächtelang an einem Bild arbeiten“, berichtet sie. Gemalt und gestaltet wird auf Edelstahl, Acrylglas, Leinwand oder Holz. Stefanie Pappe-Stellbrink nutzt verschiedene Materialien, malt oder sprüht mit Acrylfarben und bearbeitet ihre Bilder teilweise durch Schleifen oder Lackieren nach. Detailliertere Angaben über ihre Arbeitsweise sollen ihr Künstlergeheimnis bleiben. Die jüngsten Werke sind meist in Collagen-Technik gearbeitet – bleiben aber gegenständlich, sind farbenfroh und fröhlich. Neben Stadtansichten sind auf vielen auch Stars (etwa Marylin Monroe), Ikonen des Alltags oder Comic-Figuren wie Superman zu sehen.

COLOUR YOUR LIFE – JETZT WIRDS BUNT!

Ihre Inspirationen findet die 49-Jährige auf ihren vielen Reisen in die ganze Welt. Sie arbeitet nämlich seit 26 Jahren auch als Flugbegleiterin bei der Lufthansa. „Fliegen oder malen – das habe ich schon als vierjähriges Kind gesagt, wenn man mich fragte, was ich später einmal machen wollte“, erinnert sich Stefanie Pappe-Stellbrink lachend. Es gelingt ihr seit langer Zeit, sogar beides zu kombinieren.
Nach dem Studium der Kunst- und Gestaltungstechnik an der Universität Essen schwenkte sie um und wurde Stewardess, widmete sich zunächst nur noch nebenberuflich der Kunst. Eine nette Anekdote am Rande: „Ende der 90er Jahre habe ich bei einem internen Malwettbewerb der Lufthansa gewonnen und durfte daraufhin einen Canadair-Jet bemalen – mit einem roten Herzen“, erzählt die Künstlerin, die in Saarn aufgewachsen ist (ihr Vater betrieb dort ein Grafik-Studio) und übrigens auch einen Flugschein machte.